Schwestern beten für Mitarbeiter

Die Nonnenwerther Franziskanerinnen, als Gründerinnen der Angela von Cordier – Stiftung, haben den Mitarbeiter*innen der Altenhilfeeinrichtungen der Stiftung geschrieben und ihnen ihr Gebet in diesen schwierigen Zeiten zugesagt. Das genaue Schreiben ist hier zu lesen.

Auch die Schwestern im benachbarten Antoniusklosters beten täglich für die Mitarbeiter*innen im Antoniuskloster, im Antoniushaus und für alle direkt oder indirekt betroffen Menschen.

Vielen Dank für diese Unterstützung!

Keine Besuche mehr! (Stand: 20.3.2020/13.40 Uhr)

Aufgrund der weiteren aktuellen Entwicklung wird das Antoniushaus ab Montag keine Besucher mehr ins Haus lassen. Dies geschieht zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Therapeuten können bis auf Weiteres weiterhin mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen, im Antoniushaus arbeiten. Sobald es neue Regelungen durch das MAGS gibt, werden wir diese umsetzen und hier kommunizieren.

allgemeine Informationen rund um die Coronakrise

Die Informationen zum Thema „Corona“ überschlagen sich und lösen Verunsicherung aus. Aus diesem Grunde möchten wir Sie kurz, übersichtlich und entsprechend des aktuellen Kenntnisstandes, über die Situation informieren.

Maßnahmen: Für wen gilt grundsätzlich was? Was passiert, wenn im Antoniushaus eine Infektion auftritt:

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion sollen Menschen, die grippeähnliche Symptome (wie starke Erkältung, Atemwegserkrankung, Fieber, Gliederschmerzen) aufweisen, ihren Hausarzt bzw. die 116117 kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.

Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst ausschließlich telefonisch erfolgen. Gegebenenfalls wird ein Corona-Test durch einen Arzt/das Gesundheitsamt veranlasst.

Für infizierte Personen wird eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet. Gleiches gilt für sogenannte Kontaktpersonen. Dies sind Personen, die räumlich und zeitlich enge und länger anhaltende Beziehungen zu der infizierten Person hatten (z.B. alle in einer Haushaltsgemeinschaft Lebenden, enge Freund/innen etc.). Für alle weiteren Personen (also zum Beispiel Schüler/innen einer Klasse, die keinen längeren und engen Kontakt zur infizierten Person hatten, Mitglieder einer Fußballmannschaft…), ist eine Quarantäne nicht erforderlich.

Hier gilt es, ein besonders achtsames Verhalten an den Tag zu legen (große Menschenansammlungen meiden etc.) und natürlich die allgemeinen Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus (Hygienehinweise etc.) zu beachten. Generell gilt: Für Personen, die lediglich Kontakt mit der Kontaktperson hatten, gelten keine Maßnahmen.

Wenn Sie durch, z.B. einen Coronafall in Ihrer Umgebung und/oder sich erkältet fühlen, verunsichert sind, können Sie das Gesundheitsamt über die Hotline 02541-185380 von 07:00 – 19:00 Uhr und am Wochenende von 09:00 – 16:00 Uhr erreichen. Dort können Sie Ihren „Fall“ schildern. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können Ihnen dann sagen, wie Sie sich verhalten sollen.

Da die bei uns lebenden Bewohner zu der Risikogruppe gehören, hoffen wir das Virus vom Antoniushaus fern zu halten.

Daher nochmals der Hinweis auf die Hustenetikette und die häufige Händehygiene (mind. 30 Sekunden Händewaschen mit Seife bzw. Händedesinfektion). Dadurch und dadurch, dass wir unser Verhalten in unserem täglichen Leben der neuen Situation anpassen, können wir die Ausbreitung der Infektion verlangsamen und einen Kollaps des Gesundheitssystems im Sinne einer guten Versorgung aller Erkrankten vermeiden.

Wir haben zum Schutz der Bewohner und Mitarbeiter einen Pandemieplan erstellt, indem die Vorgehensweise erläutert wird, wie wir uns im Ernstfall verhalten werden. Dazu gehört unter anderem, dass Herr Brand und ich uns täglich neu informieren und austauschen, um adäquat reagieren zu können.

Außerdem haben wir die Angebote im Haus reduziert und den Gesundheitstag für die Mitarbeiter auf den Juni verschoben. Wir analysieren unsere Versorgungsketten und reagieren entsprechend auf Veränderungen.

Wir haben durch unsere Erfahrungen mit den „üblichen“ Keimen (Noro oder ähnliche, MRSA usw.) viel Erfahrung im Umgang mit Isolierung und Schutzmassnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung.

Das heißt, dass was wir vorbereiten können, haben wir vorbereitet. Mehr können wir im Moment nicht tun, außer die Ruhe bewahren und koordiniert und sachlich uns der Situation stellen. Dann werden wir Sie auch meistern.

Gottesdienste im Livestream

Unsere Pfarrgemeinde St. Felizitas überträgt, um die Gemeindemitglieder vor einer Ansteckung durch den Erreger COVID19 (Corona Virus) zu schützen, die Gottesdienste bis auf weiteres im Internet und lädt herzlich zur Mitfeier an den Bildschirmen ein.

Die Übertragungen finden Sonntags ab 10.30 Uhr (St. Felizitas) und Werktags um 08.15 Uhr  (Kapelle des Atoniusklosters) statt.

Über folgende Adressen gelangen Sie zu den Gottesdiensten: http://gottesdienst.stfelizitas.de oder direkt bei youtube.

Ehrenamtsfrühstück im Antoniushaus

„Schlüssel öffnen Türen zum Leben“, so das Motto des Gottesdienst, den Markus Breuer als Dankgottesdienst vorbereitet hat. Beim anschließenden Frühstück gab‘s Zeit zum Klönen und für die Ehrung der JubilarINNeN. Ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlich Tätigen und an unsere tolle Koordinatorin, Henrike Jägersmann! (jb)

Allerheiligen/Allerseelen

Viele Bewohner(innen) können aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen nicht an Allerheiligen oder Allerseelen an die Gräber ihrer lieben verstorbenen Partner, Familienmitgliedern oder Freunde gehen. Begleitet von den Betreuungskräften des Antoniushauses konnten die Bewohner(innen) am Vormittag von Allerheiligen in der Hauskapelle einen Stern mit dem Namen eines lieben Verstorbenen auf ein gestaltetes Tuch unter die Osterkerze legen. Ein kurzer Wortgottesdienst rundete dieses neue Ritual im Antoniushaus ab. Vielen Dank den Betreuungskräften für ihren wertvollen Dienst! (mb)